Digitales Recht


„Internetrecht“ oder, wie es auch genannt wird, „Cyberrecht“, ist im Grunde genommen eine Sammlung von Rechtsgrundsätzen und Gesetzgebung, die die Nutzung des Internets in all seinen Formen regeln. Aus der gegebenen Bezeichnung wird deutlich, dass der Begriff des Cyberrechts sehr vage ist. In der Online-Welt gibt es zwar „Rechtsgebiete“ gibt (z. B. Gesellschaftsrecht, bürgerliche und politische Rechte, Strafrecht usw.), das Internetrecht kann aber nicht als ein festes und stabiles Feld der Praxis bezeichnet werden. Cyberrecht beinhaltet und wendet Prinzipien aus mehreren traditionellen Rechtsgebieten an. Ein solcher Unterschied in der Struktur der Rechtsbildung zwischen der Offline- und der Onlinewelt kann durch zwei Hauptschwierigkeiten erklärt werden, nämlich durch die Komplexität des Internets und die globale Schnittstelle des Internets. Da das Internet eine globale Schnittstelle ist, macht es außerdem keinen Sinn, dass die Regierung jedes einzelnen Landes ein eigenes Regelwerk schafft, stattdessen sollte das Internet als ein eigenes Land betrachtet werden, unabhängig von der nationalen Politik. Es ist jedoch kein Geheimnis, dass es für alle Länder aufgrund der kulturellen Unterschiede extrem schwer sein wird, sich auf ein international gültiges Regelwerk zu einigen. Daher ist es kein Wunder, dass viele Menschen heute glauben, dass das Internet eigentlich gar nicht „regulierbar“ ist. Ein solcher Zustand der Realität ist nicht nur unsicher, sondern auch gefährlich, daher sind Regeln ein wichtiger Baustein, um die Teilnehmer des Internets vor Kriminellen zu schützen, ohne allerdings eine Zensur hinterrücks einzuführen.

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