Kolumne ELEKTRONIKPRAXIS: Teil 015: Wie Sie eine suchmaschinenkonforme Weiterleitung für Ihre Internetseiten einrichten

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zuletzt aktualisiert am 29.05.2021 von sauldie

Wenn Sie eine neue Domain im Internet kaufen, dann wird diese standardmäßig von Ihrem Provider auf Ihre Hauptdomain weitergeleitet. Weil Google das Erzeugen von Zwillingen im Netz bestraft, ist es wichtig, eine suchmaschinenkonforme Weiterleitung zu integrieren. Sanjay Sauldie, Spezialist für Internetmarketing im B2B, zeigt die richtige Weiterleitung.

Weiterleitungen spielen im Internet eine sehr wichtige Rolle. Normalerweise spüren Sie in der Praxis nichts von einer Weiterleitung. Das ist schließlich deren Sinn und Zweck. Schauen wir uns mal verschiedene Typen von Weiterleitungen an:

Eine 301-Weiterleitung: http://www.eimia.de leitet suchmaschinentechnisch richtig in den Unterordner von http://www.iroi.de.

Eine javascript-Weiterleitung finden Sie dann vor, wenn Sie bei manchen Websites folgende Information finden: „Sie werden weitergeleitet zur Seite xy, oder klicken Sie hier …“. Das ist die schlechteste Form der Weiterleitung, weil Suchmaschinen so etwas gar nicht mögen und unter Umständen nichts indizieren.

So testen Sie Weiterleitungen

Die einzige Weiterleitung, die wirklich suchmaschinenkonform ist, ist die 301-Weiterleitung. Um zu testen, wie gut Ihre eigenen Weiterleitungen sind, testen Sie einfach Ihre Weiterleitung. Also, suchen Sie sich eine Domain x, die Sie besitzen, die auf eine andere Domain y verweist. Die Domain x testen Sie hier: http://web-sniffer.net

Wenn Sie noch keine richtige Weiterleitung haben (d.h. zwei Domains zeigen beim Aufruf denselben Inhalt!), dann sollten Sie unbedingt eine Weiterleitung nach dieser Methode anwenden.

Was 301-Weiterleitung bedeutet

Beim Status-Code 301 signalisiert man der Suchmaschine, dass die Adresse veraltet ist und er nur noch die neue Adresse verwenden soll. Dabei übernimmt Google auch den Pagerank der alten Seite und übergibt ihn der neuen Website. Das ist besonders dann interessant, wenn Sie z.B. Ihre Website zu einem neuen Provider oder zu einer neuen Domain umziehen.

Vergleichen Sie diese 301-Weiterleitung ruhig mit einem Nachsendeantrag bei der Post, bei einem Umzug alle eingehenden Briefe an Ihre neue Adresse weiterzuleiten. Sie müssen nur mitteilen, ab wann die neuen Besucher wohin weitergeleitet werden. Wer das nicht richtig macht, darf sich nicht wundern, wenn er Besucher verliert!

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