Industrie 4.0

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zuletzt aktualisiert am 15.05.2019 von sauldie

Einführung

Was bedeutet der Begriff Industrie 4.0?

Wer die Industrie 4.0 als Verschmelzung der Produktion in der realen Welt mit dem Cyberspace beschreibt hat damit grundsätzlich erstmal nicht unrecht. Dennoch beinhaltet allein das Wort Industrie 4.0 bereits deutlichen Spielraum für mehrere Bedeutungen. Mit den drei nachfolgenden Ansätzen soll Ihnen ein Einblick in die Welt der Industrie 4.0 gewährt werden.

Der Begriff

Als Begriff nehmen die Worte Industrie 4.0 einen eindeutigen Bezug auf die geschichtliche Entwicklung seit der Industriellen Revolution. In unbestimmten Zeitabständen sorgen neue Erfindungen oder auch technische Verfahren dafür, dass sich sowohl in Unternehmen als auch der Blickwinkel auf die Wirtschaft ändert. Ein gutes Beispiel hierfür sind die beginnende maschinelle Fertigung, welche der steigende Nachfrage nach Produkten besser gerecht wurde.

In jüngster Vergangenheit war eine der einschneidendsten Erfindungen das Internet. Was als Austausch- und Informationsplattform begonnen hat, ist heute die Basis für ein eigenständiges virtuelles Leben der Benutzer.

Der Begriff 4.0 gibt darüber Aufschluss, dass die dritte Phase der industriellen Revolution nun in Begriff ist ihrerseits abgelöst zu werden. Die Umbrüche werden dabei sowohl die Wirtschaft als auch die Gesellschaft betreffen, welche dann zum Beispiel von noch mehr auf ihre Bedürfnisse und Kaufinteressen abgestimmten Produkten profitieren würden.

Die Idee

Der Grundpfeiler der Industrie 4.0 als Idee ist die Vernetzung der Produktionen mit der digitalen Welt. Letzteren soll in den nächsten Jahren und Jahrzehnten sehr viel stärker in alle Bereiche der Produktion eingebunden werden. Ein ganz wesentlicher Bestandteil der Produktion ist dabei das konstante sammeln und auswerten von Daten, um die Produktions von der ersten Idee bis zu den späteren Lieferwegen permanent zu optimieren. Konkret bedeutet dies, dass jede Phase eines Projekts nie als abgeschlossen betrachtet wird. Die Gefahr durch eingefahrene Bahnen den Blick für die Neuheiten oder Optimierungsbedarf zu verpassen soll dadurch eingedämmt werden. Daher umfasst die Industrie 4.0 nicht ausschließlich nur neue Produktionsvorhaben, sondern auch bereits bekannte Produkte.

Einen nicht unwesentlichen Anteil an der Industrie 4.0 erhalten auch die Konsumenten. Die Käufer von Produkten als auch die Verwender kostenloser Software oder Dienstleistungen geben durch ihr persönliches Feedback immer wieder neue Impulse. Diese werden zum Beispiel durch eine Datenanalyse aller Kundenkommentare in Zusammenhang mit einem bestimmten Produkt gebündelt und gemeinsam ausgewertet. Das verringert das Risiko von falschen Bewertungen, da im Zusammenschluss schnell klar wird, welche Teilaspekte eines Produkts eher als negativ oder positiv bewertet empfunden wurden.

Weiterhin spielen bei der Idee von der Industrie 4.0 ebenfalls Umweltaspekte eine Rolle. Von kurzen Lieferwegen über Recycling bis zum optimalen Umgang mit Ressourcen und Ausgangsstoffen wird auch in diesem Bereich stets das Optimum angestrebt. Dies geschieht zum Teil auch Eigennützig, da ein verschwenderischer Umgang mit Ressourcen oder ein erhöhter eigener Beitrag zum Klimawandel Unternehmen spätestens in einigen Jahren vor sehr viel kostenintensivere Herausforderungen stellen würde.

Die Zukunftsprognose

Im Gegensatz zu den vorangegangenen Phasen der industriellen Revolution ist die Industrie 4.0 in weiten Teilen auch heute noch eine bloße Zukunftsprognose. Ein Grund hierfür liegt in den eher langfristig angelegten Investitionen für die Zukunft.

Das Aufrüsten von Maschinen und anderen Produktionsmitteln, um die Standards der Industrie 4.0 zu erfüllen sind daher vielfach in den kurz- und mittelfristigen Planungen vieler Unternehmen noch nicht berücksichtigt.

Da jedoch viele deutsche Unternehmen und große Konzerne bereits ihr Interesse an der Industrie 4.0 gezeigt haben ist es nur eine Frage der Zeit bis sich herausstellen wird, ob die mit diesem Konzept verknüpfen Erwartungen wirklich in die Tat umgesetzt werden können.

Wie unterscheidet sich die Industrie von ehemaligen industriellen Entwicklungen?

Der Begriff Industrie 4.0 nimmt auch Bezug auf eine geschichtliche Entwicklung. Diese beginnt im 19. Jahrhundert mit der sich von England aus weltweit ausbreitenden industriellen Revolution und schreibt mit der Industrie 4.0 im 21. Jahrhundert ein neues Kapitel.

Um sich der Bedeutung der Industrie 4.0 für die Zukunft bewusst zu werden, ist es wichtig auch einen Blick in die Vergangenheit zu werden.

Die erste industrielle Revolution

Die erste industrielle Revolution verlief zu Beginn durchaus schleichend. Erst allmählich wurde die Fertigung von Produkten aus dem häuslichen Umfeld in Fabriken verlagert. Diese neu entstandene Trennung war auch auf gesellschaftliche Änderungen zurückzuführen. Mit den sich langsam auflockernden Ständen verlor der Adel an Einfluss und Stellung, während es Kaufleuten gelang diese Position durch ihren wachsenden Reichtum mehr und mehr zu beanspruchen. Um diesen aus dem Verkauf von Produkten stammenden Reichtum noch zu steigern, musste jedoch auch die Herstellung zunehmend effizienter gestaltet werden. Dies gelang mit Fabriken in denen oft vom Morgen bis in die späte Nacht die Fließbänder nicht stillstanden.

Ein weiterer Faktor, der die industrielle Revolution begünstigte war der zeitgleich ansteigende Bevölkerungsanstieg. Diese Menschen waren zugleich Konsumenten als auch Arbeitskräfte. Die steigende Nachfrage nach alltäglichen Produkten kurbelte die Produktion an und verschaffte Menschen Arbeit in den Fabriken. Zu diesen Zwecken zogen immer mehr Menschen in die Städte, was die bisher vorherrschende Landwirtschaft als ersten Motor für die Wirtschaft zunehmend verdrängte. Viele Arbeiter lebten jedoch unter katastrophalen Zuständen und befanden sich trotz ihrer Arbeitsstellen konstant am Existenzminimum.

Die zweite industrielle Revolution

Die zweite Phase der industriellen Revolution waren weniger von gesellschaftlichen Veränderungen als in diesem Zeitraum gemachten Entdeckungen und Erfindungen geprägt. Die Entdeckungen fangen zum Großteil in der Chemie statt. Mit einem immer größen Wissen der Elemente wurde auch die Industrie begünstigt, Waren schneller zu produzieren oder auch die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verbessern. Zahlreiche Entwicklungsschritte fanden in der zweiten industriellen Revolution auch in der Medizin statt. Viele dieser Medikamente und medizinischen Verfahren ebneten den Weg zu einer Lebenserwartung die seit dieser Zeit konstant zugenommen hat.

Wichtige Erfindungen, welche diese Phase der wirtschaftlichen Entwicklung prägten, waren die Glühbirne sowie das Telefon. Direkte Kommunikation ohne die Notwendigkeit von Briefen wurde in den darauffolgenden Jahrzehnten zu einer der Grundlagen für immer globalere Handelsbeziehungen. Die Glühbirne leistete dagegen einen entscheidenden Beitrag, um elektrische Leitungen bis in jedes Haus verlegen zu lassen. Das bildete Jahre später eine der Grundvoraussetzungen für den globalen Erfolg für die Herstellung von Elektrogeräten wie Waschmaschinen, Fernseher oder Staubsauger.

Die dritte industrielle Revolution

Diese Phase ist Allgemein auch als digitale Revolution bekannt. Gekennzeichnet ist diese zum Großteil durch die Verwendung digitaler Daten sowie des Internets. Das Cyberspace hielt für Unternehmen nicht nur Informationen parat, sondern wurde bereits zu Ende des 20. Jahrhunderts zu einem eigenen Marktplatz. Hier trafen sich zuerst bevorzugt Händler und deren Geschäftspartner. Seit den 90er Jahren waren hier jedoch auch immer mehr Endkunden anzutreffen.

Eines der Erfolgskonzepte der digitalen Revolution ist das Onlineshopping. Innerhalb von kürzester Zeit gelang es zuerst Versandhändlern ihr Sortiment auch online Kunden zur Verfügung zu stellen. Der bekannteste reine Onlinehändler Amazon hat es mit Hilfe des Internets geschafft von einem Buchhändler zu einem der weltweit bekanntesten Markennamen zu werden. Ein weiteres Merkmal der dritten industriellen Revolution ist der Einzug der digitalen Welt in das eigene Zuhause. Vom Onlinebanking über den Einkauf von Lebensmitteln bis zum Home Banking wird es zunehmend einfacher auch Tätigkeiten des täglichen Lebens online abzuwickeln. Mit dieser Entwicklung wurden indirekt auch die Grundvoraussetzungen für die Industrie 4.0 geschaffen.

Die Industrie 4.0

Die Industrie 4.0 hat zwar in Teilbereichen bereits begonnen ist jedoch in weiten Teilen noch ein Gedankenschloss zukunftsorientierter Unternehmen und Wissenschaftler. Ein wesentliches Merkmal der Industrie 4.0 ist dagegen, dass viele der Grundvoraussetzungen bereits bestehen. Die digitale Welt ist in vielen Bereichen des täglichen Lebens bereits zum Alltag geworden.

Die Industrie hat hier in einigen Bereichen jedoch noch deutlichen Nachholbedarf. Das dadurch entstandene Ungleichgewicht macht es bis heute schwer sich von der Industrie 4.0 jenseits des Begriffs ein Bild zu machen. Obwohl die Entwicklung deutlich in diese Richtung deutet, wird erst die Zeit zeigen inwieweit auch neue Technologien und Entwicklungen eine Rolle für die vierte Phase der industriellen Revolution spielen werden.

Die Ursprünge der Industrie 4.0

Wer im Jahr 2011 die Hannovermesse besuchte, der wurde nicht nur mit vielen technischen Neuerungen konfrontiert, er konnte sich auch mit einem völlig neuen Begriff wie Industrie 4.0 auseinandersetzen. Als Väter dieser zukunftsträchtigen Idee können sich Wolfgang Wahlster, Wolf-Dieter Lukas und Henning Kagermann bezeichnen, die sich mit ihren Ideen an die Öffentlichkeit wandten.

So sollen neue Ideen und Umsetzungsvorschläge auch der Bundesregierung näher gebracht werden, damit zukünftige Generationen noch einen wirtschaftlichen Bereich vorfinden, der konkurrenzfähig ist und wirtschaftlichen Erfolg bringen kann.

Neue Gedanken sollen sich durchsetzen

Wie schon in früheren Generationen bringt das 21. Jahrhundert dem Menschen neue Grundlagen seines wirtschaftlichen Handels, die er nicht übersehen sollte. Natürlich ist hierbei die Entwicklung des Internets als Handelsbasis extrem wichtig und der Mensch ist bei seinem wirtschaftlichen Handeln ganz anderen Bedingungen unterworfen, als es bei seinen Vorfahren war.

So bringt der Arbeitskreis Industrie 4.0 neue Gedanken des industriellen Handelns auf den Weg und schafft ein Zukunftsprojekt, dass auch Branchenverbände wie ZVEI, VDMA und Bitkom dazu anregt, sich an der aktiven Gestaltung der Industrie für zukünftige Generationen zu beteiligen. So begann die Entwicklung im Jahr 2011 auf der Hannovermesse, 2012 war auch die Bundesregierung an der Umsetzung interessiert und 2013 wurde das Interesse an diesem Projekt durch einen informativen Abschlußbericht geweckt.

Fachwissen für die Zukunft

Betrachtet man sich den Arbeitskreis für das Projekt, dann zeigen Namen wie Henning Kagermann von der acatech oder Siegfried Dais von Robert Bosch GmbH, dass sich hier Menschen mit Fachwissen zusammen gefunden haben, die dieses Wissen in den Dienst der Menschheit stellen wollen, damit ein zeitgemäßes Wirtschaften dazu führt, dass keine Entwicklung auch in der Industrie verpasst wird.

Immer dem Neuen aufgeschlossen sein, dass soll dieses Projekt der Industrie näherbringen, denn wer die technischen Entwicklungen verpasst, der wird am Ende den Kürzeren ziehen. So ist die gleichnamige Plattform für dieses Projekt ein Treffpunkt für alle die es angeht. Hier treffen sich Politik, Wissenschaft, Firmen, Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften, die alle ein großes Interesse daran haben, dass die Industrie immer einen Schritt nach vorne macht und niemals zurück schreitet.

Auf automatisierte Arbeitsprozesse setzen

Die Automatisierung wird sich immer mehr verstärken, wenn der Mensch mit seinen wirtschaftlichen Bemühungen Erfolge vorweisen will. Die Technik und die digitale Welt haben Einzug in die Industrie gehalten und mit einem Zukunftsprojekt wie Industrie 4.0 kann es gelingen, dass weder die Industrie noch der Mensch als Nutzer technischer Entwicklungen auf der Strecke bleibt.

So hat mit dem Jahr 2011 eine neue Phase der Entwicklung des Menschen begonnen, denn überkommene Wirtschaftssysteme können nicht mehr optimal greifen und der Mensch muss offen für eine stark veränderte Zukunft sein. Dies kann mit Industrie 4.0 gelingen, in dem sich alle wichtigen Grundpfeiler des wirtschaftlichen Denkens zusammentun und sich dafür entscheiden, die Tür für eine neue und veränderte Zukunft zu öffnen, in der der Mensch aber immer noch der Hauptfaktor sein muss.

Wenige Jahre seit der Vorstellung des Projekts haben schon geholfen, dass alle Beteiligten sich darüber im Klaren sind, dass die beste Zukunft nur entstehen wird, wenn alle Menschen mit Fachwissen dieses einsetzen und zusammen eine neue Industrie schaffen werden.

Die Smart Factory als Basis für die Industrie 4.0

Im Rahmen der Industrie 4.0 tauchte auch immer wieder der Name Smart Factory auf. Als Teil der zukunftsorientierten Hightech-Strategie der deutschen Bundesregierung wurden viele Unternehmer besonders bei diesem Begriff schnell hellhörig.

Denn auch wenn die Vernetzung mit dem Cyberspace einen entscheidenden Beitrag für ein Gewinnplus leistet, ist und bleiben es dennoch die ganz realen Handlungen, die für die Produktion von Waren unerlässlich bleibt.

Die wesentlichen Merkmale einer smarten Fabrik

Eines der Hauptkriterien für eine intelligente Fabrik ist das alle Produktionsmittel der Fertigung miteinander vernetzt sind. Dies ist zwar vielfach bereits heute der Fall, jedoch können diese in einer smarten Fabrik ganz ohne das Zutun des Menschen miteinander kommunizieren.

Gemeint ist damit zum Beispiel das Versenden von E-Mails oder auch das eigenständiger ordern neuer Bestandteile für die Fertigung. Wenn zum Beispiel in einem Lager der Bestand an blauen Stoffbahnen zur Neige geht, erteilt der im Lager befindliche Computer eine eigene Order an den Zulieferer. Dies geht so weit, dass dabei sogar bereits vorhandene Lieferschwierigkeiten sowie Feiertage oder andere Verzägerungen der Lieferung mit einkalkuliert werden können.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass in diesen Unternehmen Menschen gar keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielen werden. Vielmehr wird innerhalb der Industrie 4.0 das Controlling zu einem der wichtigsten Aufgabenbereiche innerhalb der Wirtschaft werden. Zum Contolling können dabei ganz unterschiedliche Aufgabenbereiche von der Kontrolle, der Wartung bis zur Reparatur zählen.

Der Lebenszyklus eines Produkts im Rahmen der Industrie 4.0

Der Lebenszyklus eines Produkts im Rahmen der Industrie 4.0 ist einzig und allein der Optimierung unterworfen. Hierzu zählt sowohl die Optimierung bereits bekannter Produkte als auch der zur Herstellung verantwortlichen Maschinen oder Menschen. Der Faktor Sentimentalität wird dabei komplett außen vor gelassen.

Ist etwa ein ehemaliger Verkaufsschlager in der Zwischenzeit zu einem Ladenhüter geworden ist es sehr wahrscheinlich hier von der Smart Factory eine klare Empfehlung zur Einstellung der Herstellung zu erhalten.

Da an einem Unternehmen nicht nur das Vermögen der Besitzer, sondern auch Arbeitsplätze hängen kann genau dieser nüchterne Blickwinkel einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, immer wieder mit der Zeit zu gehen und Kunden nicht nur für wenige Jahre, sondern dauerhaft an ein Unternehmen oder ein Produkt zu binden.

Maximale Vernetzung für optimale Produktionserfolge

Zugriff zu nehmen auf eine Vielzahl von Daten erweist sich besonders für international agierende Unternehmen als eine echte Arbeitserleichterung. Die Mitarbeiter müssen somit nicht mehr ständig einen Blick auf das Wetter anderer Länder werfen. Intelligente Maschinen erkennen ganz alleine, welche Verpackungsmaterialien für eine Bestellung aus China oder auch Finnland die passende ist.

Im zuvor gewohnten Arbeitsalltag mögen diese Entscheidungen vielleicht nur Sekunden oder Minuten in Anspruch nehmen, gerechnet auf einen kompletten Monat oder auch ein Jahr können Sie sich selbst ausrechnen, wann sich Investitionen in die Industrie 4.0 von selbst bezahlt machen.

Die Rolle des Menschen innerhalb der Industrie 4.0

Viele Laien das Konzept der Industrie 4.0 bereits als einen untrüglichen Beweis dafür, dass der Mensch den Maschinen in der Produktion endgültig weichen muss.

Denn den Faktor Intelligenz bringen auch immer mehr Maschinen mit sich. Doch bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass genau diese intelligenten Maschinen sehr viel mehr auf eine Kooperation mit dem Menschen angewiesen sind als es umgekehrt der Fall ist.

Nachfolgend gewähren wir Ihnen einen Einblick in dies sich ändernde Arbeitswelt der Industrie 4.0.

Die Industrie 4.0 ist ohne den Faktor Mensch einfach undenkbar

Selbst intelligente Maschinen, die eigenständige Entscheidungen treffen können stehen nicht einfach eines Tages vor der Tür eines Unternehmens und beginnen mit der Arbeit. Vielmehr steckt hinter jeden intelligenten Maschine in einer Smart Factory die Arbeit und Ideen von unzähligen Menschen.

Diese hört auch nach dem Kauf einer solchen Maschine nicht auf. Denn erst durch das Programmieren durch einen Menschen ist diese wirklich in der Lage branchenspezifische Daten herauszufiltern und sich bei der Analyse gezielt auf diese zu konzentrieren. Doch auch an diesem Punkt hört die Arbeit des Menschen nicht auf.

Denn vom Kundenservice bis zum Verkauf gibt es eine Vielzahl von Arbeiten die auch in Zukunft von Menschen übernommen wird. Die Befürchtung, dass mit der Industrie 4.0 Arbeitsplätze verschwinden werden, wird sich wie bei den drei vorangegangenen Phasen mit größter Wahrscheinlichkeit nur als die Hälfte der Wahrheit erweisen. Denn während in der Fertigung Arbeitnehmer überflüssig werden, entstehen an anderer Stelle des Unternehmens neue Arbeitsplätze. Einen der wichtigsten Arbeitsbereiche wird dabei das Controlling einnehmen.

Controlling wird zu einem Beruf mit mehr als nur rosigen Zukunftsaussichten

Der Beruf des Controllers wird heute in erster Linie mit einem kostenbewussten Arbeiten der jeweiligen Belegschaft. Controller üben ihren Beruf daher bevorzugt in großen Unternehmen sowie Behörden aus. In der Industrie 4.0 werden sich jedoch auch in mittelständischen und kleinen Unternehmen immer mehr Controller befinden.

Diese werden jedoch nicht ihre Kollegen im Auge behalten, sondern vielmehr die im Unternehmen befindlichen intelligenten Maschinen und Systeme im Auge behalten. Wird hier ein Fehler begangen sind nur wenige intelligente Systeme in der Lage diesen eigenständig zu korrigieren. Hier sind Controller gefragt um finanzielle Schäden vom Unternehmen fernzuhalten. Neben den reinen Controllern wird es besonders in kleineren Unternehmen für die Anstellung als Controller von Vorteil sein über weitere Fähigkeiten wie etwa eine abgeschlossene Ausbildung als Ingenieur zu verfügen. Dies spart dem Arbeitgeber die Kosten für einen teuren Reparaturdienst und verhilft dem Controller zudem zu ausreichend Abwechslung am Arbeitsplatz.

Das Home Office ersetzt in der Industrie 4.0 sehr viel stärker stickige Großraumbüros

Arbeit von Zuhause aus ist bereits heute für viele Arbeitnehmer eine echte Alternative zur Arbeit in einem klassischen Büro. In Zukunft wird die Industrie 4.0 genau eine solche Flexibilität von ihren Arbeitnehmern erwarten. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand, da immer mehr Unternehmen bereits auf den Luxus von Lagerräumen verzichten. Anstatt diese zu kaufen werden Lagerräume einfach und bequem gemietet. In entsprechenden großen Lagerflächen ist es möglich nach Bedarf Lagerflächen zu mieten. Dies ist besonders für Unternehmen mit Saisongeschäft von Vorteil. Hier können während der Saison größere Lagerflächen als außerhalb gemietet werden. Das reduziert die Kosten und hilft auch kleineren Unternehmen sich gegen Konkurrenten leichter behaupten zu können.

Mehr Menschen die von Zuhause arbeiten bedeutet jedoch auch in vielen anderen Bereichen des Lebens wie etwa für Berufspendler eine deutliche Entlastung. Zudem müssen Menschen die auf dem Land leben somit nicht mehr automatisch auf eine Vielzahl von Karriereoptionen verzichten. Im Hinblick auf alleinerziehende Mütter oder auch andere Menschen die in der Arbeitswelt bisher einen schweren Stand haben ergibt sich mit den entsprechenden Qualifikationen leichter die Chance auch bei einer Arbeit von Zuhause aus den beruflichen Aufstieg zu gewährleisten.

Warum Deutschland auf die Industrie 4.0 angewiesen ist?

Deutschland ist nicht ohne Grund einer der Vorreiter bei der Prägung des Begriffs und der dahinter stehenden Wirtschaftsprognosen. Als selbsternannter Exportweltmeister spielen steigende Zahlen von Exporten für die Leistung der gesamten Wirtschaft eine entscheidende Rolle.

Hierbei ist es wichtig zu verstehen, dass die Marke Made in Germany nur so lange funktioniert wie es auch der deutschen Wirtschaft gelingt dem aktuellen Zeitgeist immer einen kleinen Schritt voraus zu bleiben.

Produzieren die Unternehmen an der Nachfrage und den sich ändernden Bedürfnissen der Käufer vorbei, ist es nur eine Frage der Zeit bis diese bei der Auswertung der besten Exportnationen des vergangenen Jahres deutlich an Plätzen einbüsst.

Industrie 4.0 als zukunftsweisende Prognose Made in Germany

In Deutschland herrscht grundsätzlich ein erhöhtes Interesse an innovativen Ideen und der Verbesserung von Arbeitsabläufen. Daher sind Experten und Wirtschaftswissenschaftler permanent mit der Entwicklung neuer Zukunftsprognosen beschäftigt. Die Industrie 4.0 sticht aus dieser Masse an Konzepten jedoch deutlich hervor. Denn hier findet sich eine gemeinsame Basis für viele andere Prognosen. Bereits heute findet die virtuelle Welt und das Cyberspace eine große Zustimmung bei breiten Teilen der Bevölkerung.

Allein der Onlinehandel kennt heute so gut wie keine Altersgrenzen mehr. Sich der dort ausgetauschten Daten zu bedienen, um dadurch Veränderungen des Kundengeschmacks auszuwerten sind daher für viele Unternehmen schlicht eine pure Notwendigkeit. Im Zusammenspiel zwischen der Konkurrenz mit anderen Unternehmen und einer kosteneffizienten Produktion gelingt es der Industrie 4.0 Unternehmen sehr viel leichter sich ganz auf die eigenen Vorteile zu konzentrieren. Der Fokus wird somit von dem Blick auf die Konkurrenz wieder auf die eigenen Zielgruppen und deren Interessen gelenkt.

Mit Hilfe der Industrie 4.0 den Status als international führende Exportnation erhalten

Ohne Exporte könnte Deutschland kaum seine Führungsposition unterhalb der Industrienationen behaupten. Deutschland genießt dabei den Vorteil im Gegensatz zu den USA sehr viel unbeschadeter aus der Finanzkrise hervorgegangen zu sein.

Dadurch haben sowohl die Politik als auch Wirtschaftswissenschaftler sehr viel mehr Zeit sich der Zukunft der Produktion und deren Vernetzung mit der virtuellen Welt zu widmen als es etwa nur dem aktuellen Tagesgeschehen die ganze Aufmerksamkeit zu schenken. Die Industrie 4.0 zeigt zudem, dass der Aspekt der Zukunft eine ganz wesentliche Rolle spielt. Mit der Hilfe dieser Konzepte und der Einbindung von Unternehmen in die konkrete Planung der ersten Schritte zeigt sich auch, dass der gute Kontakt zwischen Politik und Wirtschaft eine Umsetzung überhaupt erst ermöglicht.

Anstatt sich auf die Unterschiede der Aufgabenbereiche zu konzentrieren, stehen hier die gemeinsamen Interessen klar im Vordergrund. Die Politik als eine der Triebfedern dieses Projekts kann in Zukunft zudem einen wertvollen Beitrag dazu leisten mit günstigen Krediten oder auch anderen Fördermitteln die Umsetzung für viele Unternehmen überhaupt erst möglich zu machen.

Koordination mit globalen Unternehmen dringend erforderlich

Was bei der genauen Betrachtung der Industrie 4.0 auffällt ist, dass bisher andere Staaten entweder noch kein Interesse daran zeigen oder versuchen eigene Ansätze zu entwickeln. Hierin besteht sowohl eine Chance als auch eine Gefahr für die deutsche Wirtschaft. Denn auch diese ist auf Zulieferer und deren Produkte für einen reibungslosen Ablauf der Produktion angewiesen.

Je optimierter die Produktion deutscher Unternehmen stattfindet, umso größer ist auch die Gefahr, dass Zulieferer aus dem Ausland mit dieser Entwicklung nicht mehr Schritt halten können. Konkret bedeutet dies, dass selbst wenn die Daten und die Möglichkeiten für die Ausschöpfung des gesamten Potenzials vorhanden sind es dennoch bereits in den Anfangsstadien zu Komplikationen bei der Umsetzung kommen kann. Die deutsche Wirtschaft ist daher zwangsläufig darauf angewiesen die Industrie 4.0 sehr viel globaler zu betrachten.

Nur wenn wirklich alle Rädchen einer Produktion ineinandergreifen ist sichergestellt, dass diese auch zur Verwirklichung der Industrie 4.0 einen Beitrag leisten kann.

Industrie 4.0 – Intelligente Maschinen als Standard für die Zukunft

Eines der wesentlichen Merkmale von Smart Factorys sind deren Maschinen. Schon heute ist es in vielen wirtschaftsbereichen zu einer Normalität geworden in einer Produktionshalle deutlich mehr Maschinen als Menschen zu entdecken.

Jetzt soll die Entwicklung mit intelligenten Maschinen noch einen Schritt weiterreichen, denn diese zeichnen sich durch eigene Entscheidungen aus.

Programmiert von Menschen sollen diese Maschinen innerhalb der Industrie 4.0 stets nur das Optimum bei der Fertigung eines Produkts sowie allen weiteren Schritten des Lebenszyklus der Produktion im Auge behalten.

Die Entwicklung von intelligenten Maschinen zur Fertigung

Intelligente Maschinen sind im Grunde keine neue Erfindung, sondern bereits seit langem eine Idealvorstellung vieler Ingenieure. Was nun jedoch hinzukommt ist die Vernetzung dieser Maschinen mit der virtuellen Welt. Dies bedeutet, dass diese Maschinen nicht länger nur Zugriff auf den Input ihrer Besitzer haben. Lange bevor etwa eine Entwicklung über Zeitungen und Nachrichten bekannt wird, kann die intelligente Maschine in der Fertigungshalle diese aktuelle Entwicklung für die eigene Produktion bereits berücksichtigt haben. Dabei kann es sowohl um politische Ereignisse handeln als auch einfach nur die Entwicklung des Wetters.

Ist eine länger andauernde Hitzeperiode zu erwarten ist die sowohl für die Hersteller von Speiseeis als auch Erfrischungsgetränken ein guter Grund sich auf die steigende Nachfrage mit einer erhöhten Produktion vorzubereiten. Der Maschine gelingt es innerhalb von Sekunden diese Daten auszuwerten und entsprechend zu reagieren. Ohne die Hilfe des Menschen funktioniert dies dennoch nicht. Denn dieser muss der Maschine genau vorgeben welche Informationen für die jeweilige Branche von Interesse ist und welchen Infos keine Beachtung geschenkt werden sollte. So ist zum Beispiel die Geburt eines royalen Babys für einen Kühlschrankhersteller kein wirtschaftlich relevantes Ereignis.

Die Hersteller von personalisierter Babykleidung dürfen sich dagegen mit dieser Informationen durchaus darauf einstellen, dass auch einige normalsterbliche Eltern sich in letzter Minute für diesen Namen für ihr Kind entscheiden werden.

Was intelligente Maschinen in Zusammenhang mit der Industrie 4.0 auszeichnen wird

Die intelligente Maschine einer nicht zu nahen Zukunft wird nicht nur Daten empfangen und bei entsprechender Relevanz speichern, sondern ebenfalls daraus entsprechende Schlüsse ziehen. Dies bedeutet nicht nur kurzfristige Entscheidungen zu treffen und dadurch etwa tagesaktuell die Produktion zu erhöhen oder zu senken. Vielmehr werden die Entwickler die Zielsetzung verfolgen Maschinen zu entwickeln, die selbstständig als Ideengeber fungieren.

Je nach Branche können sich aus den aufgezeichneten kurz- oder langfristigen Entwicklungen fundierte Prognosen für die Zukunft aufstellen. Wenn etwa eine intelligente Maschine in der Fertigungsabteilung für Elektroautos sowohl über die Information verfügt, dass bis 2020 an jede Filale einer Supermarktkette mindestens zwei Aufladestationen zur Verfügung stehen und sich zugleich die Geburtenrate ebenfalls deutlich steigert, ist es nur wenig verwunderlich, wenn diese empfiehlt dem Markt für Elektrovans deutlich größere Beachtung zu schenken.

Je nach Entwicklungsdauer von bestimmten Produkten kann dies für Unternehmen, die sich intelligenter Maschinen bedienen einen deutlichen Entwicklungsvorsprung bedeuten. Da das deutsche und internationale Patentrecht zudem vor plumper Nachahmung schützt, gewährt dieser Vorsprung ausreichend Zeit sich weiter auf die eigenen Geschäfte zu konzentrieren und die Konkurrenz auch ohne permanenten Seitenblick auf Abstand zu halten.

Datensicherheit in Zusammenhang mit der Industrie 4.0

Kein anderes Thema wird im Zusammenhang mit der Industrie 4.0 so kontrovers diskutiert als die Datensicherheit der verwendeten und gespeicherten Daten. Hierbei kommen Kritiker und Befürworter zum Teil zu sehr unterschiedlichen Ansichten. Nachfolgend finden Sie drei Aspekte die zeigen, dass Datensicherheit innerhalb der vierten industriellen Revolution auch aus Eigennutz für die Unternehmen an Wichtigkeit gewinnen wird.

Das Thema Datensicherheit auch politisch neu diskutieren

Datensicherheit ist seit jeher ein Thema, welches von den politischen Vorgaben gelebt hat. In den letzten Jahren hat sich jedoch gezeigt, dass es der Politik oftmals nicht oder nur unzureichend gelungen ist mit der Entwicklung von Datenmengen im Internet und dem Cyberspace restlos Schritt zu halten. Hier den schwarzen Peter einzig den Unternehmen die ein Interesse an möglichst vielen Daten haben zuzuschieben wäre somit verfrüht. Zeichnet sich die Entwicklung hin zur Industrie 4.0 immer deutlicher ab sind genau diese rechtlichen Vorgaben jedoch ein absolutes Muss. Denn wenn jedes Unternehmen eigene Massstäbe für die Nutzung von Daten setzt ist es zwangsläufig so, dass Unternehmen mit engeren Maßstäben einem Wettbewerbsnachteil in Kauf nehmen müssten. Im Idealfall würde es der Politik gelingen Vertreter von Unternehmen und Datenschützer an einem Tisch zu vereinen und dort in regelmäßigen Abständen auf Grundlage aktueller Entwicklungen zu neuen Kompromissen für beide Seiten zu kommen.

Ein weiterer Aspekt in diesem Zusammenhang sind Daten als käufliche Ware. Mit jeder neuen Technologie entstehen auch neue Geschäftszweige. Wird eine möglichst große Menge an Daten für ein Unternehmen zu einem Must Have um konkurrenzfähig zu sein steigt auch der Marktwert von Unternehmen, welche diese anbieten. Hier gilt es ebenfalls eine gesetzliche Regelung zu finden, damit durch Investitionen in intelligente Maschinen sowie den Preisen für den Ankauf nicht ebenfalls die Preise für den Endverbraucher steigen. Dies drosselt die Kaufkraft und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Industrie 4.0 vor ihre erste Herausforderung gestellt wird.

Cloud Computing als einer der Stützpfeiler der Industrie 4.0

Die enormen Datenmengen können kaum auf den Computern von Firmennetzwerken Platz finden. Dies wird den bereits jetzt deutlich spürbaren Trend zum Cloud Computing noch weiter beflügeln. Gemeint sind damit Dokumente, Bilder oder andere digitale Dateien, die nicht auf dem Rechner selbst, sondern einer separaten Cloud gespeichert sind. Dieses Angebot ist nicht neu, sondern wird bereits seit vielen Jahren von den Anbietern von E-Mail Postfächern genutzt. Auch hier sind die E-Mails erst auf dem eigenen Computer gespeichert, wenn ein entsprechender Download stattfindet.

Das Cloud Computing bietet aus Sicht des Datenschutzes jedoch auch nicht zu leugnende Schlupflöcher. Denn der Server mit den Datenmengen eines Unternehmes kann sich prinzipiell an jedem Ort auf der Welt befinden. Dies macht es schwer bei Problemen selbst Zugriff auf den Service zu nehmen oder eigenen Techniker mit einer Reparatur zu beauftragen.

Weiterhin kann auch nicht überprüft werden, ob die in einer Cloud gespeicherten Daten nicht in die Hände von Unbefugten gelangen. Solche Schlagzeilen sind so gut wie immer geschäftsschädigend, da sie meist auch für die Kunden mit Unannehmlichkeiten wie dem ändern des Passworts oder anderer Zugangsdaten verbunden ist. Im Zusammenhang mit der Industrie 4.0 ist es daher wichtig die Sicherheitseinrichtungen der Anbieter von Clouds genau unter die Lupe zu nehmen. Interessant ist auch die Preisgestaltung für sehr hohe Datenmengen abzuwarten, da hier ein großes Potenzial von Preissteigerungen für den Kunden verborgen liegt.

Mögliche Beeinflussung der Kundenkommentare

Ein nicht unwesentlicher Punkt für den Datenschutz zeigt sich auch im Bezug auf den Ursprung von Daten. Gemeint sind hierbei im Hinblick auf die Industrie 4.0 besonders gefälschte Kundenkommentare. Auch wenn es den Kunden bei der Auswahl von Produkten immer besser gelingt ein Auge für gefälschte Bewertungen zu entwickeln, fehlt dieser menschliche Faktor auch intelligenten Maschinen natürlich. Hier wird in Zukunft noch stärker Wert darauf gelegt werden müssen, welche Kundenkommentare für die Entwicklung neuer Produkte Berücksichtigung finden sollen.

Ansonsten besteht schnell die Gefahr Produkte zu entwickeln, welche sich auf dem freien Markt schnell als Flop entwickeln. Zu den gefälschten Kundenkommentaren zählen jedoch nicht nur selbst in Auftrag gegebene Lobpreisungen der Unternehmen. Vielmehr finden sich hier auch negative Kommentare, welche auf die Initiative von Konkurrenten zurückzuführen sind. Daher gilt es Programmierungen zu entwickeln, um diese Kommentare besser entdecken und nicht in die Entwicklungprozesse miteinfließen lassen zu können. Gelingt dies wird das Feedback von Kunden in Zukunft bestimmt zu einer der Stützpfeiler der Unternehmen in der Industrie 4.0.

Die größten Probleme bei der Teilhabe an der Industrie 4.0

Natürlich weist auch die Industrie 4.0 mögliche Schwachstellen auf. Diese betreffen einige Punkte, die sich zwar in der Theorie leicht verwirklichen lassen, aber in der Realität schnell auf die ersten Hürden treffen können. Nachfolgend sehen Sie an welchen Faktoren das Konzept der Industrie 4.0 aktuell noch scheitern könnte.

Flächendeckende Versorgung mit High Speed Internet

Eine der wesentlichen Punkte der Vernetzung ist eine schnelle Datenübertragung in Echtzeit. Doch allein aus der eigenen Erfahrung heraus wissen viele Unternehmer wie kompliziert es bereits sein kann allen Mitarbeitern einen störungsfreien und schnellen Zugang zum Internet zu gewähren. Da erscheint es nicht selten als unmögliches Unterfangen auch die Produktionsmittel mit dem Internet zu vernetzen.

Hier zeigt sich, dass auch das Internet in einigen Bereichen bereits in die Jahre gekommen ist. Um die Voraussetzungen für eine flächendeckende Industrie 4.0 zu schaffen müssen auch die Telekommunikationsanbieter stärker in diese Zielsetzung mit eingebunden werden. In Zusammenspiel mit der Politik müssten feste Pläne und Zeitvorgaben entstehen mit denen im gesamten Bundesgebiet die Industrie 4.0 zur Realität werden zu lassen. Ansonsten ist schnell absehbar, dass es zu einem Standortsterben kommen könnte, da zum Beispiel Großstädte und Ballungszentren entscheidende Vorteile genießen.

Das Problem an flächendeckendem High Speed Internet ist, dass neben den Unternehmen auch immer mehr private Haushalte nicht nur mit dem Internet verbunden sein möchten, sondern ebenfalls bereit sind für schnelle Verbindungen etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Einfach Unternehmen zu bevorzugen steht dem Konzept der Industrie 4.0 jedoch ebenfalls im Wege. Denn hier spielt das permanente Kundenfeedback eine nicht zu unterschätzende Rolle für die Absätze der neu entwickelten Produkte. Parallel müssen daher auch die Telekommunikationsanbieter mit Hochdruck an Lösungen arbeiten, welche nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft fest im Blick behalten.

Günstige Kredite oder staatliche Zuschüsse für Investitionen

Investitionen in die Industrie 4.0 bedarf weit mehr als nur einiger weniger Schönheitskorrekturen. Daher ist es wichtig, dass sich auch die Politik und das Bankenwesen auf den Bedarf an günstigen Krediten und Fördermitteln vorzubereiten.

Das gilt sowohl für große Konzerne als auch kleine und mittlere Unternehmen. Letztere sind besonders als Zulieferer oft ein wesentlicher Bestandteil für die massenhafte Herstellung eines Produkts. Fehlen hier die Möglichkeiten sich auf die Produktion innerhalb der Industrie 4.0 einzustellen kommt das gesamte Konzept ins Wanken. Das verdeutlicht einmal mehr das Industrie 4.0 weit mehr als nur die Wissenschaft miteinschließt.

Vielmehr müssen sich auch andere Bereiche sowie die Kunden auf die veränderten Produktionsweisen einlassen. Jeder einzelne dieser außenstehenden Faktoren beinhaltet ebenfalls ein Risiko, welches sich auch die Unternehmen bewusst sein müssen.

Ausbildung von qualifizierten Mitarbeitern

Obwohl es auf den ersten Blick erscheint als ob der Mensch in der Industrie 4.0 nur noch eine untergeordnete Bedeutung besitzt ist es im Wahrheit genau umgekehrt der Fall. Denn erst der Mensch macht durch seinen Erfindergeist die Industrie 4.0 überhaupt erst möglich. Dies beginnt bei der Entwicklung in Instillation der passenden Technik und Software und endet dabei die eigene Technik immer wieder auf die Probe zu stellen. Denn genau hier liegt einer der Fallstricke dieses Konzepts, da die Datenauswertung jeweils nur ein bestimmtes Produkt von A bis Z unter die Lupe nimmt aber niemals sich selbst.

Nur der Mensch ist dazu in der Lage diese Prüfung durchzuführen und sowohl veraltete Elemente der Vernetzung zu erneuern als auch das gesamte Konzept der Industrie 4.0 immer wieder neu in Frage zu stellen. Benötigt werden hierfür neben Ingenieuren auch Experten und Wissenschaftler aus einer Vielzahl weiterer Fachbereiche, welche auch der fünften industriellen Revolution wieder Leben einhauchen werden.

Kritik an der Industrie 4.0

Selbst kurz nach der Vorstellung des Konzepts Industrie 4.0 liess die Kritik daran nicht lange auf sich warten. Einer der Hauptkritikpunkte bezieht sich dabei auf das reine Gedankenkonstrukt auf welchem die Industrie 4.0 bisher beruht.

Dennoch ist es für ein vollkommes Verständnis dieses Konzeptes erforderlich mehrere Kritikpunkte zu beleuchten, um auch andere Blickwinkel auf die Industrie 4.0 zu erhalten als nur die der Befürworter. Nachfolgend finden Sie daher gleich drei Kritikpunkte, die aufzeigen, welche Merkmale einen Spielraum für Verbesserungen liefern.

Von Medien vermarkteter Begriff

Einige Wissenschaftler kritisieren in ihren Kommentaren zum Konzept der Industrie 4.0 die Dauerpräsenz des Begriffs in den Medien. Seit seiner wissenschaftlichen Einführung hat es zwar vielfach ähnliche Konzepte und auch Begriffe gegeben, dennoch wird auch Jahre später noch bevorzugt über die Industrie 4.0 gesprochen. Gleichzeitig wird auch der Inhalt der Berichterstattung kritisiert.

Denn unter dem Begriff befinden sich immer wieder auch Artikel von Neuheiten und modernen Produktionsverfahren, welche von den betreffenden Unternehmen unabhängig von diesem Begriff entwickelt wurden. Dies hat zur Folge, dass kaum eine klare Abgrenzung stattfindet. Langsam oder sicher wird der Begriff somit zu einer leeren Worthülse, welche für eine natürliche Entwicklung der Wirtschaft verwendet wird. Diese wäre in den Augen von einigen Kritikern auch erfolgt, wenn der Begriff der Industrie 4.0 niemals geprägt worden wäre.

Identifikationsprobleme vieler Unternehmer mit der Industrie 4.0

Noch immer haben deutsche Unternehmen Probleme damit moderne Kommunikationstechniken wie natürlich in ihre Arbeitsabläufe miteinzubeziehen. Dies beginnt bei fehlenden Webauftritten von Handwerksbetrieben und endet bei Händlern, die ihren Kunden keine Service E-Mail Adresse für eine noch schnellere Kommunikation zur Verfügung stellen.

Einige Kritiker bemängeln daher, dass die Industrie 4.0 in den besten Fällen in den Kinderschuhen steckt. Zuerst müsste die Ungleichheit zwischen den Unternehmen beseitigt werden, um überhaupt einen flächendeckenden Start zu ermöglichen. Dieser These halten jedoch viele Befürworter entgegen, dass es durchaus in der Verantwortung jedes einzelnen Unternehmens liegt sich den Vorteilen der Industrie 4.0 zu öffnen. Unternehmen, welche bereits heute deutliche Schwächen zeigen mit dem Stand der Technik Schritt zu halten, wären mit großer Wahrscheinlichkeit auch mit der Umsetzung weiterführender technischer Produktionsabläufe überfordert.

Vergleichbar mit den Thesen Darwins zur Evolution könnten somit auch kleine und mittlere Unternehmen ihre Chance nutzen und sich mit Hilfe der Vernetzung von Produktion und virtueller Realität vollkommen neu erfinden.

Kein wirklicher Bezug zu den drei vorangegangenen industriellen Revolutionen

Ein immer wieder genannter Kritikpunkt zeigt sich in der Benenung der Industrie 4.0 selbst. Diese würde eine Entwicklung vorausnehmen, welche in dieser Form zwar durchaus wahrscheinlich aber keinesfalls zu 100% sicher ist. Ein wesentliches Merkmal der Kritik ist dabei die fehlende zeitliche Distanz zu real passierenden Ereignissen. Dies geschah während der ersten drei bekannten Phasen der industriellen Revolution.

Während der Ereignisse war den Menschen zur damaligen Zeit nicht bewusst, dass Sie in der Zeit der industiellen Revolution lebten. Erst rückwirkend wurde diese so benannt und wissenschaftlich unter die Lupe genommen. Die Entwickler des Konzepts der Industrie 4.0 gehen einen umgekehrten Weg und wagen damit einen Blick in die Zukunft an Stelle der Vergangenheit.

Kritiker sehen darin unter anderem auch eine Beeinflussung der Unternehmen. Anstatt im freien Wettbewerb nach neuen und vielleicht sogar innovativen Lösungen zu suchen wird ein Weg geebnet, der bisher nur eine von vielen Möglichkeiten darstellte. Die wissenschaftliche Theorie zeigt somit, dass auch diese mittlerweile einen anderen Stellenwert besitzt, welcher nicht länger mehr nur als blosser Denkanstoss zu verstehen ist.

Aktuelle Forschungsinitiativen zur Industrie 4.0

Die Möglichkeiten einer neuen Entwicklung ausloten, dass ist das Ziel des Projekts Industrie 4.0, wenn wieder neue Initiativen in der Forschung dafür sorgen sollen, dass der Mensch trotz immer mehr fortschreitender Technisierung und Digitalisierung seinen festen Platz in dieser Welt und der Indusrtrie nicht verliert.

Seit dem 19. Mai 2017 gibt es eine weitere Initiative, die unter der Bezeichnung Productive 4.0 in Dresden gestartet wurde.

Weltweit Interesse wecken

Die neue Initiative zeigt wie wichtig schon viele Länder dieser Erde das Projekt Industry 4.0 einschätzen. So haben sich hier über 100 Partner aus immerhin 19 Ländern zusammengefunden, die sich über die Zukunft des Menschen Gedanken machen. Hier stehen Themen wie die Vernetzung und die industrielle Digitalisierung im Vordergrund, die im neuen Jahrtausend einfach nicht aus dem wirtschaftlichen Denken wegzudenken sind.

Da sind auch bekannte Konzerne als Beteiligte zu nennen und Namen wie Ericsson, Volvo, SAP, NXP, Thales, Philips, Bosch oder BMW können dazu beitragen, dass geballtes Fachwissen für die Schaffung einer neuen Zukunft in der Industrie am Start ist. Dazu kommen wissenschaftliche Koryphäen von der technischen Universität Dresden sowie der Fraunhofer Gesellschaft und dem Karlsruher Institute of Technology.

Neue digitale Ideen verwirklichen

In der Zusammenarbeit von Menschen, die sich der Herausforderung digitaler Zukunft stellen, kann es bei Productive 4.0 gelingen, dass eine Plattform für Anwender geschaffen wird. Rund um die Industrie und alle ihre wirtschaftlichen Aktionen entstehen Produkte, die ohne die digitale Entwicklung nicht gefertigt werden könnten.

Hier werden die Arbeitsabläufe für den Menschen erleichtert und die Produktionsbetriebe befinden sich in einem Wandel, der darauf hinausläuft, dass der Mensch immer weniger körperliche Arbeit leisten muss.

Schneller und einfacher heißt die Parole, die nun die digitale Welt in den Arbeitsprozess mit einschließt und dem Menschen neue Möglichkeiten und neue Berufe schafft. Bis zum 30. April 2030 soll das Projekt laufen und so soll es gelingen, dass die Technik der puren Arbeitskraft weicht und eine humane Arbeitswelt geschaffen wird, die dem Menschen eine Kontrollfunktion über die Abläufe zugesteht.

Mensch und moderne Technik in Einklang bringen

Für den Menschen kann diese technische Arbeitswelt auf den ersten Blick bedrückend wirken. Doch mit Industrie 4.0 soll auch für den Menschen der Weg zum Einklang mit sehr technischen Arbeitsvorgängen möglich sein. Neue technische Möglichkeiten stetig auftun und zu einem Bestandteil des industriellen Lebens machen, dass ist wichtiger als je zuvor, denn die digitale Welt schreitet in der Entwicklung so schnell wie nie voran und wer nur eine Entwicklung verpasst, der stellt sich selber ins Abseits.

Dank Industrie 4.0 wird dies aber nicht geschehen, stattdessen entstehen noch mehr technische Innovationen, die schnell Teil einer Zukunft werden, die der Mensch für sich gestaltet und die ihm nicht aufgezwungen wird. So wird die moderne Technik Bestandteil des Lebens und auch des wirtschaftlichen Denkens, sodass in der Zukunft vor allem die Vorteile dieser technischen Entwicklung Betrieben zugute kommt.

Big Data Analysen im Zusammenhang mit der Industrie 4.0

In jedem Unternehmen entstehen täglich hunderte, tausende oder sogar Millionen von neuen digitalen Daten. Wie sich zeigt bleiben diese ebenso vielfach einfach ungenutzt. In der Industrie 4.0 soll sich dies innerhalb aller Branchen einfach ändern. Neben der Auswertung steht dabei auch die Speicherung der Daten im Mittelpunkt, um aus diesen auch langfristige Entwicklungen besser ablesen zu können.

Im Gegensatz zur vierten industriellen Welle ist die Big Data Analyse bereits heute einigen Unternehmen ein Begriff. Dort wo diese heute bereits angewendet werden ist jedoch auch mit Kritik zu rechnen, da das Sammeln von Daten insgesamt als eher kritisch betrachtet wird.

Die Bedeutung von Big Data Analysen für die Industrie 4.0

Die Vernetzung der realen Welt mit dem Cyberspace macht es erforderlich die eingesetzten Maschinen auch dazu zu befähigen überhaupt die passenden Schlüsse aus den gewonnenen Erkenntnissen zu gewinnen. So können Datenmengen zum einen aus Beobachtungen des Marktes als in anderen Fällen auch aus Videodateien bestehen. Letztere sind zum Beispiel für Supermärkte sehr interessant. Für diese ist es wichtig zu wissen zu welchen Zeiten mit welchen Zielgruppen wie zum Beispiel Familien oder auch Senioren zu rechnen ist.

Big Data Analysen können hier jedoch noch einen entscheidenden Schritt weiter gehen und zum Beispiel anhand von Gesichtsausdrücken auch deren Stimmung interpretieren. Zusätzlich zu den blossen Verkaufszahlen wissen die Inhaber somit auch, welche Präsentation neuer Produkte auf Zustimmung oder Ablehnung bei den Kunden getroffen ist.

Ein wichtiger Faktor der Industrie ist die Analyse in Echtzeit. In aktuell regionalen, nationalen und globalen Konkurrenzsituationen sind Unternehmen darauf angewiesen Anylayseergebnisse so zeitnah wie möglich zu erhalten. Analysen in Echtzeit zeigen nicht nur kurzfristige Trends, sondern füttern mit jeder neuen Sekunde die Datenbanken, um im Laufe von Tagen, Monaten und Jahren immer exaktere Ergebnisse zu erzielen.

Trends bereits vor den Zeichen der Zeit aufspüren

Kein Faktor kostet Unternehmen mehr Gewinner und Mitarbeiter mehr Arbeitsplätze als der Zeitgeist. Gelingt es Unternehmen nicht hier das passende Gespür zu beweisen, kann auch ein Millionenunternehmen schnell seine Grenzen erreichen. Wird zum Beispiel wiederholt ein Produkt entwickelt, produziert und angeboten, welches nicht dem Geschmack oder auch den Erwartungen der Kunden entspricht sinken die Absätze automatisch. Verbunden damit vermindert sich gleichzeitig die Möglichkeit ohne Kredite oder die Einbindung von Teilhabern weitere Investionen vorzunehmen oder neue Produkte zu entwickeln.

Mit der Big Data Analyse kann für dieses Problem bereits die passende Lösung gefunden sein. Denn Kunden ändern nur in absoluten Ausnahmefällen ihre Meinung von einem Tag auf den anderen. Sehr viel häufiger ist es der Fall, dass nur sehr langsam eine Übersättigung stattfindet. Dies birgt nicht nur die Chance zeitnah mit der Entwicklung neuer Produkte zu beginnen, sondern ebenfalls bewährte Produkte weiterhin auf dem neuesten Stand zu halten. Vielfach zu beobachten ist dies in jedem Supermarkt in dem immer wieder neu gestaltete Verpackungen oder auch Sondereditionen die Verbraucher dazu anregen einem vielleicht seit Jahrzehnten bekanntem Produkt neue Aufmerksamkeit zu schenken.

Allgemeine Kritik an Big Data Analysen

Einer der größten Kritikpunkte an der Big Data Analyse ist und bleibt der Datenschutz. Dieser muss uns sollte jedoch auch im Rahmen der Industrie 4.0 in Frage gestellt werden, da in diesem Zusammenhang von Datenmengen gesprochen werden müssen, die selbst die Vorstellungskraft der heutigen Nutzer deutlich überschreiten. Die Sorge von gläsernen Kunden einiger Datenschützer lässt sich in diesem Zusammenhang auch auf die Unternehmen übertragen. Das gläserne Unternehmen ist jedoch in diesem Zusammenhang ein falscher Begriff, da diese sich den technischen Hilfsmitteln ganz bewusst bedienen.

Im Gegenteil dazu ist den Kunden oftmals gar nicht bewusst das Daten wie etwa ihre Postleitzahl zu Marktforschungs- oder anderen Zwecken eingesetzt werden. Problematischer könnte es sich jedoch mit der Überwachung der Mitarbeiter am Arbeitsplatz gestalten. Denn in der Industrie 4.0 sind auch diese ein Faktor, welcher sich fördernd oder hindernd auf die ideale Produktion auswirken kann. Wie der menschliche Faktor seinen Platz in die Technik der Industrie 4.0 finden soll ist daher eine Frage, die nur die Zeit beantworten kann.

Industrie 4.0 für kleine, mittlere und große Unternehmen

Die technische Entwicklung schreitet immer weiter fort und wer auch in Zukunft mit der Konkurrenz mithalten will, der sollte den Initiativen von Industrie 4.0 folgen und sich der digitalen Welt anpassen. Wer jetzt als Unternehmen die technischen Entwicklungen verpasst oder sich der Technik entgegenstellt, der wird von Unternehmen überrannt, die die Zukunftstrends erkannt haben und diesen gefolgt sind.

So ist es in unserer Zeit für große Konzerne einfach unerlässlich den technischen Neuerungen zu folgen und durch neue und innovative Produkttechniken die Kosten zu senken und die Arbeit schneller und einfacher erledigen zu lassen. Von der eigenen Internetseite bis zum Roboter in der Produktion, aber auch innovative Computerprogramme sorgen dafür, dass die Arbeit leichter erledigt wird und das alles so günstig und schnell für den Kunden bestellbar ist, dass die Kundenzufriedenheit überzeugend hoch ist.

4.0 für mittlere Unternehmen

Müssen die großen Unternehmen sich vollkommen auf die technischen Neuerungen einlassen, damit die Kunden auch weiterhin diese bekannte Marke kaufen, so muss dies für die mittleren Unternehmen nicht immer zutreffen. Zwar sind auch sie an Internet und die digitale Welt gebunden, jedoch werden sie nicht bei allen technischen Neuheiten mithalten können, weil einfach die finanzielle Basis fehlt.

Jetzt muss überlegt werden, ob Neuerungen in der digitalen Welt wirklich notwendig sind, wenn doch nur Produkte in die Region verkauft werden. Müssen große Konzerne sich in der ganzen Welt immer wieder als beste Alternative beweisen, so wird der mittlere Unternehmer sich die technischen Neuerungen genauer anschauen und dann entscheiden, ob diese Entwicklung wirklich einen Vorteil für das Unternehmen bringt.

Auch für kleine Unternehmen 4.0

Mit Industrie 4.0 kommt die digitale Welt in jedes Unternehmen, doch vor der Einführung neuer Techniken sollte erst geprüft werden, ob altes Handwerk auch neue und innovative Produktionsmethoden braucht. Wer als Einzelperson sein eigenes Unternehmen hat und dabei auf beste Handarbeit setzt, der wird nicht plötzlich auf neue Produktionsmethoden und große Maschinen bauen, nur weil dies die großen Unternehmen dieser Welt vormachen.

Hier sind die Produktionsmengen einfach zu klein und ein maschinell gefertigtes Produkt würde weniger Abnehmer als echte Handarbeit finden. Auch bringen kleine Unternehmen nicht die finanziellen Voraussetzungen mit, die eine Umstellung auf teure und neue Produktionsmethoden mit sich bringt. So ist ein Abwägung der Möglichkeiten und des möglichen Gewinns für das Unternehmen hier besonders wichtig, denn dieser Unternehmen verfügt nicht über die nötigen Rücklagen, sodass eine falsche Entscheidung auch schnell den Ruin bedeuten kann.

Immer den Nutzen im Auge behalten

Auch wenn stark digitalisierte Arbeitsvorgänge in der Industrie sich als die Zukunft erweisen können, so sind sie doch nicht für alle Firmen gleichermaßen umsetzbar. Große und mittlere Unternehmen können die finanziellen Vorausetzungen für die Umsetzung vorweisen, aber bei kleinen Unternehmen kann dies schon wegfallen und hier ist in der Regel auch die Handarbeit bei der Produktion mehr gefragt.

Nun muss der Nutzen fürs Unternehmen immer im Vordergrund stehen. Da kann eine Initiative wie Industrie 4.0 Voaussetzungen für eine industrielle Zukunft schaffen, die es jedem Unternehmen möglich machen, konkurrenzfähig und auf höchstem technischen Niveau die Wünsche der Kunden zu befriedigen und sich erfolgreich auf dem Markt zu beweisen.

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